Die Trainings-Werkstätte Handswork in Tscherms

Die handwerklich orientierte Werkstätte in Tscherms, hilft Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, illegale Substanzen, Medikamente, Nikotin, Spielsucht) oder mit psychosozialen Schwierigkeiten sich wieder in die Arbeitswelt einzugliedern. Mit gezielten Arbeitsaufgaben versuchen wir diesen Menschen zu helfen sich wieder in eben dieser Welt zurechtzufinden, um sich wieder ein unabhängiges Leben aufbauen zu können.

Wir nehmen Menschen auf, die abstinenzmotiviert sind, wir können ihnen somit die bestmögliche Unterstützung anbieten, um die Kraft und den Willen aufzubringen den Lebensstil zu verändern und ohne Drogen weiterzuleben (Addiction free life).

In der Werkstätte können bis zu 12 Personen aufgenommen werden. Diese können verschiedene handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren und selbstständig ausführen, unter der Anleitung von speziell ausgebildeten Erziehern und Sozialarbeitern. Das Trainingsprogramm orientiert sich an der jeweiligen Vorgeschichte und den Kompetenzen des Betreuten, und dauert in der Regel 24 Monate.

Wie bei allen Arbeitsstellen wird auch bei uns nach regulären Arbeitszeiten und einem täglichen Ablauf gearbeitet. Zudem werden Betriebsausflüge organisiert und auch die Geburtstage der Betreuten werden bei uns gefeiert. Die bei uns gefertigten Gegenstände sind unterschiedlich, es wird viel mit Holz gearbeitet, eigene Möbel restauriert, Gebrauchtmöbel verkauft, wir stellen künstlerische Objekte her, und wir nehmen Aufträge in Serienproduktion an. Unsere Produkte werden auf Märkten und anderen Ausstellungen verkauft.

Während des Aufenthaltes in der Werkstätte werden die Betreuten durch erzieherische und professionelle Maßnahmen gestärkt, die psychosozialen Kompetenzen werden gefördert. Um in die Arbeitsgemeinschaft der Trainings- Werkstätte aufgenommen zu werden muss man ein schriftliches Ansuchen an „das Aufnahmeteam des Dienstes zugunsten von Personen mit Behinderungen und in psychischer Notlage“ des Burggrafenamtes stellen. Interessierte können sich auch an den Dienst für Abhängigkeitserkrankungen, an den Sozialsprengel oder an eine andere soziale Einrichtung wenden.

Finde weitere Informationen in der Box der geschützten Werkstätte "Handswork"